Star Wars in Text – mit Telnet gehts

Star Wars in TextViele von euch kennen ihn, den Lauftext von Star Wars. Die gelbe Schrift zu Beginn jedes Star Wars Filmes, der den Kinobesuchern und natürlich auch DVD- und Bluray-Schauern zu Hause die Story zusammenfassend vermittelt. Diesen Lauftext konnte man lange Zeit via Internet ansehen, wenn man spezielle Kommandos in die DOS-Box (oder Command Shell) eingegeben hat. Leider wurde der Lauftext abgeschaltet, der Internetprovider hat dem Anbieter dieses nerdigen Technik-Tricks einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Datenverkehr wurde angeblich zu gross. Schade eigentlich, es war eine coole Sache und hat auf lustige Weise gezeigt wie man mit technischem Verständnis, Router- und Switchkenntnissen sowie Verständnis für Netzwerktopologien etwas derartiges kreieren kann.

Einer meiner Arbeitskollegen hat mich heute auf eine neue Art von Lauftext gebracht. Wobei Lauftext deutlich untertrieben ist. Es sind schon bewegte Bilder. Leider nur in 2D, nur schwarz weiss und ohne kostspielige Hollywood-Effekte. Aber es ist lustig und auch wieder interessant wie man so etwas realisieren kann.

Die ITler und Programmierer kennen die Telnet-Konsole sicher. Genau mit dieser kann man Start Wars Episode IV – The new Hope in der kleinen schwarzen Box anschauen. Ich muss ehrlich sein, ich habe bis jetzt aus Zeitgründen nicht den ganzen Film geschaut. Daher kann ich nicht sagen ob er vollständig abgebildet wurde oder ob wichtige Sequenzen fehlen. Aber wie eingangs erwähnt, lustig ist es allemal. Hier haben sich einige ganz pfiffige Nerds selbst verwirklicht. Nicht nur sollte man für so ein Projekt die Star Wars Saga kennen. Auch gilt es die einzelnen Filmsequenzen so umzuwandeln, das sie erkennbar bleiben, eben in 2D und nur schwarz weiss.

Um den “Film” zu starten, öffnet ihr unter Windows die Eingabeaufforderung (ja das heisst wirklich so, andere kennen sie als Command-Prompt oder DOS-Box), gebt den folgenden Text ein und drückt “Enter”:

telnet towel.blinkenlights.nl

Nun heisst es zurücklehnen und geniessen. Ach ja, für Windows Vista und höher müsste Telnet wohl erst noch aktiviert werden. Keine Angst. Telnet ist eine Funktion die mit Windows mitgeliefert, aber nicht standardmässig aktiv ist. Wie das geht könnt ihr hier nachlesen.

Ich glaube das ist den Machern dieses Telnet-Zaubers wahrlich gelungen. Man erkennt die beiden Androiden, R2D2 und C3PO, man erkennt Lord Vader, und man erkennt die Story. Zumindest wenn man weiss um was es in Episode IV geht kann man die Filmsequenzen quasi simultan übersetzen.

Sicher kein grosses Kino, so eine kleine schwarze Konsole, aber ein grosse Arbeit für die Macher dieser Version der Episode IV. Und deshalb zeige ich euch hier einige der unzähligen tausend Frames des Films. Viel Spass beim Telnet-Zusehen.

Quelle Star Wars in Text:

Lifehacker.com

Glasfaser – Schnelles Internet auch bei mir?

GlasfaserDie Technologie schreitet voran, die verschiedenen Internetprovider überbieten sich gegenseitig mit noch schnelleren Geschwindigkeiten zu noch günstigeren Preisen. Neulich bin ich in einem Forum über eine interessante Diskussion in Deutschland gestolpert die mich dazu gebracht hat, mal wieder etwas genauer zu schauen was auf dem Markt erhältlich ist und diesen Artikel zu verfassen. Und ich staune jedes Mal wenn ich auf deutschen Webseiten resp. in deutschen Foren unterwegs sind. In Deutschland müssen im Vergleich zur Schweiz ja teilweise äusserst erbärmliche Zustände herrschen was Internet und vor allem Breitbandinternet angeht.

Die meisten von euch werden sich noch gut an die Zeiten von Analog- und ISDN-Modems erinnern. Manch einer hat lustige, manch anderer vielleicht weniger lustige Erinnerungen an diese Zeit. Man war der King auf der Datenautobahn wenn man mit ISDN die Kanalbündelung aktiviert hat und mit knapp 128 kbit/s im Internet unterwegs war. Doppelte Geschwindigkeit – und natürlich auch doppelte Kosten, da man beide Telefonleitungen besetzt hat. Und somit auch telefonisch daheim nicht mehr zu erreichen.

Dann kamen langsam die ersten flächendeckenden Breitbandangebote. Man hatte meist die Wahl zwischen zwei oder drei Anbietern, meist ein lokaler Kabelnetzbetreiber oder Gemeinde- resp. Stadtwerk (CATV / Kabel-TV) und einigen grösseren Telefon-Anbietern. Man zahlte nicht mehr pro Minute sondern hatte eine echte Flatrate. Für einen festen Betrag pro Monat konnte man surfen bis der Arzt kommt.

Im Laufe der Jahre ist die Technologie nicht stehen geblieben, was auch gut so ist. Neben den üblichen Technologien wie Kabel-TV Internet oder ADSL / VDSL ist ein neues Medium dazu gekommen. Die Glasfaser. Was man früher noch in Serverräumen und Rechenzentren genutzt hat um die Hauptverbindungen zwischen Servern zu erstellen, auf einem grösseren Firmengelände mit Glasfaser schnelle Verbindungen zwischen einzelnen Gebäuden realisierte, oder aber Firmenstandorte in verschiedenen Städten untereinander mit Glasfaser verbunden hat, bieten heute viele Firmen Glasfaser auch für die normale alltägliche Internetverbindung für zu Hause an.

Die Glasfaser als Internetverbindung ist relativ jung, verglichen mit den alteingesessenen Technologien. Aber die Glasfaser ist schnell. Verdammt schnell. Was bei CATV und den DSL-Anschlüssen leider fehlt, ist ein schneller Upload. Das ist leider technisch auf diesen beiden Trägermedien nicht zu realisieren, oder dann nur auf kürzeren Strecken, bspw. von einem Verteilerkasten bis zum Hausanschluss wenn diese Distanz nur wenige hundert Meter beträgt. Und in aller Regel auch nur für Business-Anschlüsse, was sich dann in höheren Kosten niederschlägt.

Die Glasfaser bietet schnelles Internet in beide Richtungen. Schneller Download, Musik und Filme in HD auf den Rechner oder den Fernseher liefern. Und einen schnellen Upload, damit der Surfspass fast kein Ende findet, man auch mal schnell seine Daten auf dem Computer in die Cloud sichern oder ein Filmchen auf Youtube stellen kann.

Meist kann man bei den verschiedenen Internetprovidern in der Schweiz online im Bereich der Angebote prüfen lassen, wie die eigene Wohnadresse resp. Festnetznummer falls vorhanden, angeschlossen werden kann oder bereits versorgt ist. Schnelles Internet über Kabel-TV oder DSL ist fast in jeder Gegend in der Schweiz möglich. Der Glasfaserausbau hingegen ist erst in den grösseren Städten und Agglomerationen angekommen.

Wenn ihr mehr über die Glasfaser als Internetverbindung wissen wollt, könnt ihr wie oben erwähnt entweder im Internet bei eurem bisherigen Provider (oder auch bei einem anderen, es schadet nicht zu wissen was die Konkurrenz bietet) abklären, oder sicher via der entsprechenden Hotline man ganz ungeniert nachfragen wie es denn aktuell in eurer Gemeinde oder der Stadt mit Glasfaser aussieht. Ebenfalls gibt es von allen Glasfasernetzbetreibern der Schweiz eine Gesamtübersicht über den aktuellen Ausbau. Wobei auf dieser Karte nicht nur Glasfaser angezeigt wird, sondern die verschiedenen anderen Technologien ebenfalls grafisch dargestellt werden.

Links zum Thema Glasfaser

Glasfasernetz Schweiz (Ausbaustand)

Interaktiver Breitbandatlas der Arbeitsgruppe Hochbreitband

Swisscom – Glasfaseranschluss

UPS Cablecom – Internet Abonnemente

Sunrise – Glasfaser

Hardware selbst reparieren – iFixit

iFixitViele von euch werden wohl Besitzer eines Smartphones oder eines Tablets sein, eventuell sogar beides besitzen, oder ihr spielt mit dem Gedanken endlich mal so ein Ding zu kaufen. Leider lässt sich bei vielen Geräten jedoch die Hardware nicht mehr richtig reparieren oder ersetzen. Das hat sicher damit zu tun dass die Technik je länger je kleiner und kompakter wird. Und hat sicher auch damit zu tun, dass dies die Hersteller gar nicht wollen. Was also tun wenn der digitale Begleiter den Geist aufgibt? Klar, fort damit in den EDV-Schrott und ein neues gekauft.

So nicht” denken sich die Leute von iFixit, und teilen den Gedanken an einfache Wartbarkeit und Reparatur von Geräten, und treffen so den Nerv vieler technisch versierter Benutzer. Die Firma iFixit hat vor einigen Jahren als Webseite gestartet. Auf ihrer Webseite haben sie neue Geräte auseinander geschraubt und haben geprüft wie gut oder schlecht sich dieses oder jenes Gerät reparieren lässt. Die Webseite ist mittlerweile zur Referenz vieler Hardware-Redaktionen geworden und erfreut sich über ständig wachsende Besucherzahlen.

Doch die Webseite bietet nicht nur Bewertungen für die Reparatur an. Mittlerweile gehören auch diverse Reparaturanleitungen zum Angebot, welche allen Benutzern kostenlos zur Verfügung stehen. Jeder soll die Freiheit haben seine Geräte selbst reparieren zu dürfen, selbst Herr über seine Hardware zu sein.

Seit geraumer Zeit verkauft iFixit auch Werkzeuge, Werkzeugsets und andere Hilfsmittel für die Reparatur. Doch bisher musste man die Bestellung immer in Amerika machen, was teure Versandkosten und lange Lieferzeiten bedeuten konnte. Seit kurzer Zeit gibt es nun in Europa auch einen iFixit-Store. Genauer gesagt in Stuttgart, wo der Online-Store sowie das Lager angesiedelt wurde.

Wenn ihr also eure Devices in Zukunft selber reparieren möchtet, dann schaut euch mal auf der Webseite von iFixit um. Zu jedem Repair-Guide findet ihr die benötigten Werkzeuge.

iFixit Links und Infos:

iFixit Manifest

 

WordPress 3.6 “Oscar” veröffentlicht

WordPress 3.6 "Oscar"Heute am 2. August 2013 hat die neue Version WordPress 3.6 “Oscar” das Licht der Welt erblickt. Eines der Hauptmerkmale der neuen Version ist das neue Standard-Theme “Twenty Thirteen”. Es handelt sich dabei um ein responive-Theme, was bedeutet dass es automatisch an alle möglichen Bildschirme und Devices angepasst wird. Man kann die Webseite mit diesem Theme also bequem auf dem Computer oder dem Laptop betrachten, sowie auch auf Mobile-Devices wie Smartphones oder Tablets. Das Layout wird nicht über den Haufen geworfen sondern an die jeweilige Grösse des genutzten Displays angepasst.

Natürlich haben sich die Programmierer hinter WordPress nicht nur ein neues Theme einfallen lassen. Neben den mehr als 700 Änderungen ist das nur eine davon.

Unter anderem lassen sich Medien nun noch einfacher in einen Post einbinden. Egal ob Video- oder Audiodateien, Spotify oder Rdio. Einfach den Link in den Post einfügen und WordPress erledigt den Rest.

Wenn mehrere Autoren auf einem Blog posten, sieht man nun wer welchen Post gerade bearbeitet. Zudem erscheint eine Meldung wenn man einen Post eines anderen aktiven Autors öffnet. Das sogenannte “Post-Locking” schützt einen Post vor unachtsamen Veränderungen, solange er von einem anderen Autor bearbeitet wird.

Auch interessant ist die Zeitleiste, mit welcher man zwischen den einzelnen Revisionen eines Posts hin und her schalten kann. So lassen sich die Änderungen an einem Post sehr einfach miteinander vergleichen.

In diesem Jahr sollen noch zwei weitere neue Versionen von WordPress folgen. Das Release Version 3.7 ist voraussichtlich auf den Oktober geplant, Version 3.8 soll im Dezember veröffentlicht werden. Mit der Version 3.8 soll es auch wieder ein neues WP-Theme “Twenty Fourteen” geben.

Ich habe es mir nicht nehmen lassen und habe zum einen das Update durchgeführt sowie auch das neue Theme übernommen. Mir gefällts. Allenfalls an den Farben könnte man noch etwas machen. Aber gut aussehen auf den verschiedenen Devices tut es auf jeden Fall.

Mehr zu WordPress 3.6 “Oscar” gibt es hier:

#SysAdminDay – Jährlich kehrt er wieder

#SysAdminDayIn ein paar Stunden ist es wieder soweit. Wir feiern den SysAdminDay. Gut, es ist kein offizieller Feiertag. Vielfach wird an diesem Tag nicht mal gefeiert wie es sich gehören würde. Jedes Jahr am letzten Freitag im Juli findet dieser Feiertag statt. Der SysAdminDay ist ein Tag, an welchem den Administratoren, die im Hintergrund arbeiten und die IT-Systeme am Laufen halten, wenigstens etwas Dank ausgesprochen werden darf.

Wenn das Netzwerk sicher ist, die Server laufen und die Drucker ohne Papierstau ihren Dienst verrichten, ist das nicht Zufall. Dann arbeitet hier irgendwo ein SysAdmin im Hintergrund. Oder man hat das Glück gleich eine ganze IT-Abteilung im Dienst zu haben.

Es ist nicht selbstverständlich dass alles in der Firma so rund läuft. Wenn in der heutigen Zeit das Mailsystem ausfällt, sei es nur für eine halbe Stunde, dann ist meist der Teufel los. Oder man muss nur schnell etwas ganz wichtiges ausdrucken, und genau dann siecht der Drucker dahin mit einem Papierstau. Wer kennt diese Probleme nicht? Und wen ruft man dann in der Regel an? Genau, den Systembetreuer, oder den SysAdmin. Der bringt das schon wieder hin.

Damit ihr auch sehen könnt womit sich so ein SysAdmin täglich herumärgert…

Quellen zum SysAdminDay: