Phishing – Was ist das, wie schützt man sich

PhishingWenn es um Phishing geht hört man in den Medien, Nachrichten, Onlinezeitungen und ab und an mal im Radio immer wieder mal Meldungen. Hacker sind wieder auf der Jagd nach Passwörtern und Kreditkarten. Doch was ist Phishing genau und wie kann man sich dagegen schützen?

Das Wort Phishing setzt sich aus den drei englischen Wörtern “Password”, “Harvesting” und “Fishing” zusammen. Soviel zur Herkunft dieses Wortes. Und diese drei Wörter beschreiben eigentlich sehr gut was beim Phishing passiert.

Mittels Phishing versuchen Betrüger an Zugangsdaten von Webseiten und E-Mail-Konten oder auch Informationen zu Kreditkarten oder E-Banking Portalen von ahnungslosen Benutzern zu gelangen. Die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft der Opfer wird ausgenutzt, indem sie ihnen E-Mails mit gefälschten Absendern senden. Meist ist in diesen Mails zu lesen, dass die Konto- oder Anmeldedaten nicht mehr aktuell oder nicht mehr sicher sind, und man diese über den in der E-Mail angeführten Link erneut eingeben soll zur Bestätigung.

Diese Links führen aber nicht zur Originalseite des jeweiligen Dienstleisters (z.B. einer Bank) sondern zu einer meist täuschend ähnlich aufgesetzten Webseite des Betrüger.

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Patch für Outlook 2010 – Start im Safemode

PatchDiese Woche war wieder mal Patchday bei Microsoft. Jeden zweiten Dienstag im Monat veröffentlicht Microsoft eine Sammlung an Patches und Updates für Windows und Office, mal eine kleinere, mal eine grössere Menge. Auch diese Woche war es wieder soweit. Ich will nicht sagen, es habe schon Tradition bei Microsoft. Aber es kommt halt ab und zu vor dass ein Patch nicht so funktioniert wie geplant. Ja, Microsoft könnte vielleicht in der Qualitätssicherung und im Testing noch etwas verbessern. Aber es gibt nicht nur ein System auf welchem eine bestimmte Kombination an Hard- und Software installiert ist. So kommt es halt vor dass der eine oder andere Patch nicht so funktioniert wie geplant, zumindest manchmal nicht.

So ist es zum Beispiel mit dem Patch aus dem KB-Artikel 3114409 für Outlook 2010. Der Patch sollte einige Bugs korrigieren im Bereich von Terminplanungen, Darstellung und Sortierung von Zeichen. Eigentlich kleinere Dinge.

Der Patch hat aber teils negative Auswirkungen. Nach der Installation des Patches startet Outlook nur noch im Safemode, also im abgesicherten Modus. Im Safemode werden keine Add-Ins geladen und auch Einstellungen wie z.B. die Position der E-Mail Vorschau, oder die Schnellzugriffsleiste (Quick Access) bleiben auf Standard gesetzt. Viele Einstellungen können neu gesetzt werden, werden aber beim nächsten Start von Outlook wieder zurückgesetzt.

Wer jetzt denkt, er müsse sein Outlook in mühsamer Arbeit wieder neu konfigurieren, der irrt. Über die “Systemsteuerung => Programme und Features => Installierte Updates anzeigen” kann dieser Patch wieder deinstalliert werden. Nach einem Neustart des Computers arbeitet Outlook wieder so wie vorher. Eine erneute Anpassung der benutzerdefinierten Einstellungen ist nicht notwendig, wenn diese schon vorher mal gemacht wurden.

*** Update ***

Microsoft hat den Patch kurz nach der Veröffentlichung wieder zurück gezogen. Dieser ist nun nicht mehr via Windows Update verfügbar.

Weitere Infos zum Patch:

Microsoft Knowledge Base – 8 Dezember 2015 Update für Outlook 2010 (KB3114409)

Microsoft TechNet – Outlook 2010 “Customize Quick Access Toolbar” greyed out

HowTo-Outlook – Outlook 2010 only starts in Safe Mode after installing KB3114409

“Start me up” – Vor 20 Jahren erschien Windows 95

Windows 95Vor 20 Jahren, genauer gesagt am 24.08.1995, hat Microsoft ein Desktop-Betriebssystem veröffentlicht, welches damals Geschichte schrieb und einen Meilenstein bedeutete und Computer für alle Leute benutzbar machte. Mit Windows 95 hat ein Betriebssystem in der PC-Welt Einzug gehalten, welches Massstäbe setzte, die noch heute gelten.

Windows 95 war nach DOS, Windows 1.0 und einigen weiteren nicht das erste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft. Auch nicht das erste System welches Fenster, sogenannte “Windows”, darstellen konnte. Aber es war das erste, welches einen richtigen “Desktop” besass und Fenster hatte die sich überlappen konnten. Und Windows 95 liess das ganze sehr schick aussehen. Es machte es einfach bedien- und nutzbar. Fertig war die Zeit in welcher man sich umständlich durch ganze Menübäume geklickt hat um ein Dokument irgendwo zu speichern.

Mit Windows 95 konnte man sehr einfach seine Hardware wie Drucker oder Scanner nutzen, richtige Spiele spielen (ok, für die damalige Zeit “richtige” Spiele…). Windows 95 konnte zu Hause, im Büro und in der Werkstatt genutzt werden. Sehr viele Dinge wurden mit Windows 95 erleichtert. In dieser Zeit kam das Internet erst so richtig in Fahrt. Man konnte zu Hause am Computer mit Freunden chatten oder Videokonferenzen in der Firma mit Geschäftspartnern in aller Welt abhalten.

Böse Zungen behaupten, das Windows 95 bloss eine grafische Oberfläche von DOS sei. Es ist nicht zu leugnen, das Windows 95 eine starke DOS-Unterstützung hat. Viele Programme und Hardwaretreiber aus jener Zeit waren noch nicht auf 32 Bit Systeme angepasst. So ging Microsoft den Weg der Kompatibilität. DOS war ein 16 Bit Betriebssystem, und die entsprechenden Programme und Treiber waren damals auf ein bestimmtes System ausgelegt. Die Kompatibilität ist nur einer von vielen Punkten, den Microsoft bis heute unterstützt. Auch heute kann man auf einem neueren Windows Betriebssystem einen uralten Nadeldrucker in Betrieb nehmen, um irgendwelche Lieferscheine mit 2-fach Durchschlag zu drucken. Und seien wir doch ehrlich. Gäbe es die “Eingabeaufforderung” nicht, würde uns SysAdmins doch etwas fehlen…

Wer noch etwas in Erinnerungen schwelgen möchte, dem empfehle ich meinen Beitrag zur Installation von Windows 95:

Windows 95 – oder zurück in die Zukunft…

Den offiziellen Werbeclip zu Windows 95 kann ich euch natürlich nicht vorenthalten:

https://www.driftar.chyoutube.com/watch?v=RK_QybH4-gk

Auch der Launch-Event mit Stargast Jay Leno hat es in sich:

https://www.driftar.chyoutube.com/watch?v=DeBi2ZxUZiM

VMware Certified – VCA-Cloud Prüfung bestanden

VCA-CloudUm es vorne weg zu nehmen: ich habe mich dieses Wochenende wieder mit viel Lernarbeit beschäftigt. Auch habe ich dieses Wochenende meine nun zweite Zertifizierungsprüfung von VMware erfolgreich bestanden. Ich darf mich nun “VMware Certified Associate – Cloud”, kurz VCA-Cloud, nennen.

Dieses Thema hat nicht ganz meine Erwartungen in den Bereichen technisches Wissen erfüllt. In dieser Stufe ging es mehr um das Allgemeinwissen, was ist eine Cloud und was kann man damit tun (nein, nicht aufs Brot streichen…). Und vor allem ging es um die Vielzahl an VMware Produkten, die den Bereich Cloud abdecken.

In den Prüfungsfragen ging es hauptsächlich um Anwendungsbeispiele. So hat zum Beispiel ein Kunde eine ältere Server-Landschaft, teils virtualisiert, teils noch physische Server, im Einsatz. Der Kunde möchte nun in die Cloud wechseln. Wie kann er das machen, resp. welches passende VMware Produkt hilft ihm dabei?

Das waren so die klassischen Fragen an dieser Prüfung. Wo welcher Wert gesetzt und Haken angeklickt werden muss, wie viele Prozessoren und andere Hardware, oder welche Einschränkungen es im Hinblick auf Netzwerkkarten geht, war nicht Thema der Prüfung. Die Aufgaben eines Associates, in diesem Fall des VCA-Cloud, bestehen darin den Kunden optimal zu beraten. Er klärt mit dem Kunden die Bedürfnisse ab und evaluiert die richtigen Produkte und Lösungen, um die Ziele des Kunden zu erreichen.

Aber dennoch eine anspruchsvolle Prüfung, in welcher ich jede Minute der Prüfungszeit ausgekostet habe. Schlussendlich mit Erfolg, die Zertifizierung habe ich erlangt, und noch mehr Motivation getankt, um dann im Herbst den grossen Schritt zu wagen, die Zertifizierung zum VMware Certified Professional.

Infos zum VCA-Cloud und weiteren Zertifizierungen

VMware Certification Portal

Windows 10 – nur noch ein Mal schlafen

Windows 10Morgen ist es soweit. Microsoft veröffentlicht Windows 10 am 29.07.2015. Nur noch ein Mail schlafen. Ab morgen steht das kostenlose Upgrade allen Benutzern von Windows 7 und Windows 8 / 8.1 zur Verfügung. Die Teilnehmer des Windows Insider Programms konnten die Windows 10 Preview bereits schon etwas früher laden, und haben mittlerweile das Update auf den aktuellsten Build 10240 erhalten. Diese Build Version wird gemäss Angaben von Microsoft auch die Release-Version sein.

Nachdem das Upgrade für das Betriebssystem geladen wurde, welches je nach Version zwischen drei und fünf Gigabyte gross sein dürfte, wird es für Windows 10 wohl auch einen Day-One Patch geben. Dieser dürfte rund 500 Megabyte gross sein. Die wenigstens Benutzer dürften das allerdings merken, da dieser Patch bereits beim ersten Systemstart geladen wird. Der Patch umfasst einige Fehlerkorrekturen und Optimierungen, um die “Benutzererfahrung”  flüssiger zu gestalten.

Auf meiner Test- und Game-Maschine habe ich Windows 10 Build 10240 bereits im Einsatz. Bisher sind keinerlei Probleme aufgetreten. Es läuft schnell und flüssig. Leider funktioniert der Sprachassistent “Cortana” (noch) nicht. Das liegt daran das Cortana vorerst nur für einige Sprachen zur Verfügung steht, und dies auch nur abhängig von den Regions- und Sprachoptionen des Computers. Deutsch / Schweiz versteht Cortana derzeit leider noch nicht.

Ab morgen steht Windows 10 für Laptops und Desktops sowie Tablets zur Verfügung. Windows 10 Mobile folgt, wie es momentan aussieht, im Herbst. Aber auch hier kann man als Teilnehmer des Windows Insider Programms bereits die Preview von Windows 10 Mobile beziehen. Es empfiehlt sich die Preview aber natürlich nicht auf produktiv genutzten Geräten zu installieren, da es halt eben noch eine Preview ist und somit noch das eine oder andere Problem auftreten kann.

Weitere Infos zu Windows 10

Windows 10 FAQ und Tipps

Hilfe zum Upgrade auf Windows 10

Windows Kompatibilitätscenter