Synology DSM 4.2 ist da!

Synology DSM 4.2Heute hat Synology die neue Version ihrer DiskStation Manager Software veröffentlicht. Der Synology DSM 4.2 ist mit vielen neuen Funktionen ausgestattet. Die Höhepunkte dieser Version liegen in den Bereichen Cloud Services, Digital Content Management, Speicherkonfiguration, Virtualisierung sowie Multifunktions-Anwendungen fürs NAS. Die Geräte von Synology sind für Privatnutzer wie auch Geschäftskunden geeignet, da es praktisch für jeden Anwendungsfall ein passendes NAS-System gibt. Sei es ein kleines NAS mit zwei Festplatten oder ein rackbasiertes NAS mit bis zu 12 Festplatten und der Möglichkeit, diese mit Expansionseinheiten zu erweitern.

Synology DSM 4.2 – Highlights

Die heutigen Geräte von Synology sind mehr als bloss gewöhnliche Speicherkästen mit Festplatten drin. Es handelt sich hier um sehr performante Geräte mit einem grossen Speicherplatz, umfangreicher Hardwareausstattung was CPU und Arbeitsspeicher angeht, sowie einem umfangreichen Softwarepaket. Selbst dieses Softwarepaket lässt sich kinderleicht mit entsprechenden Applikationen und Anwendungen erweitern, sodass aus einem NAS schnell ein Webserver oder Mailhost gemacht werden kann. Ich möchte euch gerne einpaar Highlights aus dem neuen Synology DSM 4.2 näher bringen.

Cloud Services

Mit den Synology Cloud Services ist es nun für jedermann möglich, sei es zu Hause oder im Firmenumfeld, seine eigene Cloud zu betreiben. So kann man von überall auf die eigenen Dokumente zugreifen, egal ob man am Computer arbeitet oder unterwegs ist mit Smartphone oder Laptop.

Multimedia-Plattform

Die neue Version des Synology DSM 4.2 haucht auch dem Multimedia-Bereich neues Leben ein. Die vorhandenen Multimedia-Dateien, seien das Musikstücke, Filme oder Bilder, selbst Live-TV, können jetzt in einer Oberfläche verwaltet werden und stehen jederzeit im Heimnetzwerk oder selbst auf Mobilgeräten unterwegs zur Verfügung.

Virtualisierung

Der Synology DSM 4.2 unterstützt alle gängigen Virtualisierungslösungen, von Microsoft Hyper-V bis VMware ESX. Das NAS bringt viele für die Virtualisierung wichtige und vorteilhafte Funktionen mit wie z.B. die VMware VAAI-Unterstützung (unter anderem Hardware Assisted Locking, Block Zeroing, Full Copy). Das vereinfacht die Verwaltung von virtuellen Maschinen und macht das Deployment wesentlich schneller.

Da der neue Synology DSM 4.2 sowie die entsprechenden NAS-Modelle auch für Microsoft Windows Server 2012 zertifiziert sind, lassen sich auch im Bereich Hyper-V die Vorteile der neuen Software voll ausschöpfen. Unter anderem können so bspw. virtuelle Festplatten mit einer Grösse von bis zu 64TB erstellt werden.

Integration in eine Domäne

Natürlich lässt sich das NAS auch unkompliziert in eine bestehende Windows-Domäne einbinden. Das gibt die Möglichkeit, auf dem NAS die eingerichteten Freigaben auch für die Domänenbenutzer freizugeben, resp. diese durch einen Windows Server zu verwalten. Die Freigaben müssen dann nicht mehr zwingend auf dem NAS angepasst werden, sondern lassen sich einfach vom Windows Server aus verwalten.

Hochverfügbarkeit

Die neue Version von Synology DSM 4.2 bringt unter anderem auch eine neue High Availability Funktionalität mit. Man kann nun z.B. zwei Synology Geräte im Netzwerk betreiben. Eines läuft als Master, das zweite als Slave. Beide Geräte haben den gleichen Datenbestand gespeichert. Fällt der Master nun aus, übernimmt automatisch der Slave den Dienst, ohne dass es zu Unterbrüchen oder Ausfällen kommt.

Quellen: