Synology NAS – Konfiguration via Weboberfläche

SynologyWir sind nun bei der Konfiguration des NAS-Systems via Weboberfläche angelangt. In den vorherigen Schritten habt ihr euer NAS zusammengebaut und via Synology-Assistant installiert, oder habt diese Schritte übersprungen weil ihr bereits ein Synology-NAS bei euch in Betrieb habt.

Die nächsten Schritte erfolgen nun über die Weboberfläche. Wenn ihr die IP-Adresse eures NAS noch wisst (ihr habt sie mit dem Synology-Assistant festgelegt), könnt ihr über die Eingabe der IP-Adresse oder des Servernamens (ebenfalls mit Synology-Assistant definiert) im Webbrowser auf die Weboberfläche des Geräts zugreifen.

Meldet euch mit dem Benutzernamen “admin” und dem im Synology-Assistant definierten Passwort an.

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Die erste Meldung bezüglich der Volume-Überprüfung empfehle ich mit “Ja” zu bestätigen. Bei der Installation des NAS wird ein SHR-Volume erstellt. Dieses wird beim ersten Login im Hintergrund (nach Bestätigung mit “Ja”) geprüft. So werden bereits zu Beginn Fehler oder Probleme auf dem Volume resp. den Festplatten erkannt. So hättet ihr die Möglichkeit eine allenfalls defekte Festplatte auszutauschen, bevor ihr die wichtigen Daten auf euer NAS aufspielt.

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Ob ihr den Schnellstart-Assistenten beim nächsten Mal angezeigt bekommen möchtet überlasse ich euch. Dieser Assistent bietet für Synology-Neulinge einige Interessante Informationen und zeigt euch mit einem Klick, wie ihr was konfigurieren müsst. Er geht nicht auf alle Einstellungen des NAS-Geräts ein. Die wichtigsten Einstellungen jedoch, damit ihr in kürzester Zeit Daten auf euer NAS aufspielen könnt, werden erwähnt und erklärt. Für dieses How-to brauchen wir den Assistenten erst mal nicht. Klickt ihn weg und beantwortet die Frage wie ihr möchtet.

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Wenn ihr mit den Assistenten und Pop-up Fenstern erst mal durch seid, seht ihr den aufgerämten Desktop eures NAS-Systems. Der Desktop ist gar nicht so falsch in diesem Sinne, denn bei einigen Synology-Systemen lassen sich Monitor, Maus und Tastatur anschliessen, damit diese Geräte quasi autonom in einem EDV-Rack zusammen mit anderen Servern und Geräten über eine KVM-Konsole administriert werden können. Wir bleiben aber im heimischen Büro resp. dem Computer-Zimmer und widmen uns dem angesprochenen Thema 🙂

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Im nächsten Schritt werden wir die notwendigen Dienste und Einstellungen auf unseren NAS machen, damit wir der Multimedia-Station einen Schritt näher kommen. Dazu dann mehr im nächsten Kapitel.