Synology NAS – Grundinstallation

SynologyWir kommen zum ersten Teil der Grundinstallation. Ich möchte euch hier die ersten Arbeiten mit der Software Synology-Assistant zeigen. Im nächsten Schritt werden wir dann bereits das vorbereitete NAS über den Webbrowser konfigurieren und einrichten. Wenn ihr bereits ein Synology-NAS in Betrieb habt, könnt ihr diesen Schritt gerne überspringen und bei der Konfiguration via Weboberfläche weitermachen.

Die Installation eines Synology-NAS ist sehr einfach. Entweder kauft ihr das NAS bei eurem Händler bereits mit Festplatten bestückt, oder ihr kauft das NAS-System und dazu passende Festplatten nach eurer Wahl. Bei Variante eins ist das System vorinstalliert und ihr müsst es nur noch via Weboberfläche konfigurieren. Bei Variante zwei müsst ihr erst die Festplatten einbauen und anschliessend die Grundinstallation manuell durchführen.

Ich zeige euch anhand meines Synology-NAS die Variante zwei. Ich habe mir eine DS213+ gekauft und zwei spezielle Festplatten für NAS-Betrieb. Der Einbau in die Wechselrahmen ist denkbar einfach. Wechselrahmen rausziehen, Festplatte reinschrauben, Wechselrahmen zurück ins NAS schieben. Wenn ihr euer NAS nun einschaltet kanns auch gleich losgehen. Lässt dem Kistchen aber noch einen Augeblick Zeit um zu starten. Der erfolgreiche Startvorgang wird durch ein einmaliges Pfeifen angezeigt.

Ihr müsst euch nicht wundern wenn die Status-LED beim NAS orange blinkt. Das ist völlig normal wenn das NAS noch nicht installiert resp. noch nicht fertig konfiguriert ist. Die LED blinkt orange, egal ob ihr das System vorkonfiguriert gekauft und nachträglich mit Festplatten bestückt habt.

In Variante zwei starten wir wie erwähnt mit dem Synology-Assistant. Die Software (Synology-Assistant und die Firmware (= Betriebssystem für das NAS) werden auf CD mitgeliefert. Die aktuellste Firmware sowie den Synology-Assistant könnt ihr aber natürlich auch im Download-Center im Supportbereich der Synology-Webseite herunterladen. Wählt dazu einfach den Typ des NAS-Systems aus (sprich, wieviele Festplatten reinpassen) und anschliessend das richtige Modell.

Wenn ihr den Synology-Assistant und die Firmware runtergeladen habt, entpackt das alles in einen Ordner auf eurem Computer. Startet anschliessend den Synology-Assistant. Der sieht dann in etwa so aus, nachdem er euer Netzwerk nach Synology-Geräten abgesucht hat:

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Macht nun auf euer neues NAS einen Rechtsklick und wählt “Installieren” aus. Folgt anschliessend dem Assistenten.

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Als erstes gebt ihr den Pfad zur Firmware-Datei an. Klickt auf weiter.

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Im nächsten Fenster müsst ihr für den Benutzer “admin” ein Kennwort definieren und eurem NAS einen Namen geben. Mit diesem Namen lässt sich das NAS einfacher im Netzwerk finden und erkennen. Der kleine Haken unterhalb des Servernamens bedeutet, dass während dem Setup automatisch ein “Synology Hybrid Raid (SHR) Volume” erstellt wird. Dabei passiert nichts anderes, als dass euer NAS die eingebauten Festplatten automatisch zu einem Verbund zusammenschaltet und das so einrichtet, dass ihr immer auf der sicheren Seite seid, falls mal eine Festplatte ausfallen sollte. Klickt dann auf weiter.

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Die nächste Frage ist insofern wichtig für diejenigen, die ihr NAS, wenn das schon in Betrieb ist, neu installieren wollen. Beim Setup werden nämlich die Festplatten und alle sich darauf befindlichen Daten gelöscht.

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Wenn der Schritt durch ist, könnt ihr eurem NAS noch die Netzwerkeinstellungen mit auf dne Weg geben. Ihr müsst eurem NAS eine IP-Adresse, eine Subnetmaske sowie ein Standard-Gateway angeben. DNS-Server ist optional. Wenn ihr euch in eurem Netzwerk und mit der Thematik auskennt, könnt ihr hier die Daten eingeben. Falls ihr euch nicht sicher seid, könnt ihr den oberen Punkt (DHCP) markiert lassen. Das NAS holt sich die Netzwerkkonfiguration somit automatisch von einem Gerät (z.B. Firewall oder Modem) im Netzwerk. Klickt anschliessend auf “Fertigstellen”.

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Das Setup startet nun. Der Assistent zeigt euch fortlaufend den Status der aktuellen Arbeiten. Im ersten Schritt bekommt das NAS die Netzwerkeinstellungen, dann wird die Systempartition auf der Festplatte erstellt. Falls vorhanden wird die Datenpartition gelöscht und dann die Firmware, sprich das Betriebssystem, installiert. Zuletzt wird die Systemkonfiguration geschrieben und das NAS automatisch neugestartet. Das kann dann ein paar Minuten dauern.

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Nach dem euer NAS neugestartet und für die ersten Schritte auf der Weboberfläche bereit ist, gibt es einen kurzen Pfeifton von sich. Das macht es übrigens bei jedem Neustart als Zeichen “ich bin wieder da” und nicht nur nach dem Setup.

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